Fragen?

Ich werde derzeit oft gefragt: Wie funktioniert das eigentlich alles was Du machst? Heute ist einer der Tage, an denen man sich selbst immer wieder fragt: Ja, wie mache ich das eigentlich alles ohne ständig müde zu werden. Ich kann diese Frage keinem auf den Punkt erklären.

„Dein Wille ist die Waffe, Dein Ehrgeiz die Munition!“

Auf dem Weg von Kolleginnen, die ebenfalls vorhaben sich selbstständig zu machen oder einfach nur bewundern was ich tue, muss ich immer wieder sagen: Die Kurve, die sich ständig auf und ab bewegt, wird niemals gerade werden. Man braucht nicht darauf zu warten, dass alles perfekt wird. Die Probleme die sich ergeben, verschwinden wieder, wenn man den Fokus für sein Tun nie verliert. Zweifel gehören immer dazu, genauso wie Pleiten, Pech und Pannen. Wenn man diese Hürden aber auch noch überspringt, hat man wohl seinen Traum gefunden.

Viele verstehen nicht, warum man mit einmal empfindlicher auf diverse Sachen reagiert und kleine Sachen schneller an den Pranger stellt. Ich antworte immer: „Weil es meine Zukunft ist. Andere können sich auf andere verlassen. Ich kann mich immer nur auf mich selbst verlassen und das ich den Blick und Fokus immer richtig setze.“ Ich sage aber auch ganz klar: „Mache Fehler und mache diese auch immer wieder, nur daraus lernt man. Ja, ich weiß. Der Standardspruch, aber sehr viele davon stimmen einfach.“

Bei einer Hochzeit, die ich kürzlich besucht habe, sagte mir ein Unternehmer: „Weißt Du, Du kannst eigentlich nichts falsch machen, wenn Du begeistert bist von dem was Du tust. Wenn Du gerade wenig hast, unternehme so viel möglich und haue richtig drauf – und wenn Du gerade viel hast, behalte alles zusammen.“ Ein Spruch zum Nachdenken – wie wahr.

Letztlich sage ich immer, Du brauchst dafür nur durchschnittliches Talent, viel Optimismus, Mut und bleibe fokussiert. Wenn Du dann jeden Tag glücklich mit Deiner Entscheidung bist, auch in schwierigen Phasen, machst Du genau das Richtige! Das weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat. Dennoch ist nicht jeder der Typ dafür und auch dazu sollte man stehen. Jeder findet das, wofür er gemacht ist und welche Bedürfnisse und Ansprüche jeder an sich selbst hat.

Zweifel? Aufgeben? Nein, noch nie – das ist mein Erfolgsrezept! Glück kann man sich nicht kaufen, das ist man einfach jeden Tag, wenn man für sich das Richtige tut – der Rest rundherum ist nur ein positiver Nebeneffekt!

Für Fragen stehe ich jederzeit immer gerne zur Verfügung und natürlich auch schon für Buchungen im Jahr 2020! Ich freue mich schon jetzt!

Rechtsanwälte, ihre Assistenz und die Digitalisierung

Digitalisierung. Ein großer Begriff, der auch vor Rechtsanwälten keinen Halt macht. Das veraltete Schreiben vom Band, das Eintippen der Schriftsätze – ist das alles Vergangenheit und was macht eigentlich meine Assistenz? Längst schon gibt es die Spracherkennungssoftware und die jüngeren Anwälte schreiben ihre Schriftsätze selbst. Die Anwaltssoftware speichert alles von allein und die Rechtsanwaltskosten nach RVG gibt es doch gar nicht mehr. Digitalisierung muss funktionieren, aber wer kümmert sich eigentlich darum? Ist eine vollständige Digitalisierung in Kanzleien eigentlich möglich?

„Das kann doch nur funktionieren, wenn meine Kanzleiorganisation läuft. Brauchen wir dafür eigentlich noch Fachpersonal? Sind ja eh so schwer zu finden, diese Rechtsanwaltsfachangestellten…“

Dass diese Denkweise keinen Sinn macht, merken Rechtsanwälte sehr schnell. Nicht umsonst gehört der Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten oder auch des Rechtsfachwirts zu den Kammerberufen. Zur Berufsausübung muss das erforderlich umfassende Fachwissen und die persönliche Eignung in besonders anspruchsvollen langwierigen Prüfungen unter Beweis gestellt werden.

Wer denkt, dass in Kanzleien „nur“ getippt wird und Fachpersonal nicht mehr nötig ist, liegt ganz falsch. Was ist mit der Erstellung von Entwürfen für Schriftsätze, Kostenverfahren vor Gericht, die Fristenkontrolle und Vertragsentwürfen. Nicht zu vergessen die dicken Papierakten, auf die nicht ganz verzichtet werden kann aufgrund der Aufbewahrungsfristen, etc. Wer sich dann noch um anstrengende Anträge wie die einstweilige Verfügung oder die Wiedereinsetzung einer Frist selbst bemüht, wird nicht auf seine ausgebildete, langjährig  und zuverlässige ReNo verzichten wollen.

Aber wer kümmert sich nun um den Fortschritt in der Kanzlei und der Digitalisierung? Wenn die Spracherkennungssoftware nicht funktioniert, Outlook mal wieder streikt oder Windows 8 noch mit Schwachstellen kämpft und 8.1 die Fehler einigermaßen wieder auskehrt, kommt auch schon Windows 10 mit neuesten Steuerungen. Die Nummer des Supports kennt die ReNo auswendig, nebenbei besucht sie einen Englischkurs, um „up to date“ zu sein. Danach bereitet sie die Schriftsätze vor, führt die Kosten- und Mahnverfahren alleine, kümmert sich um Ihre Mandanten; läuft panisch zu Gericht, um die viel zu verspätet eingereichte Frist noch rechtzeitig abzugeben, organisiert den ganzen Kanzleialltag sowie die privaten Termine zu Ihrer Zufriedenheit und ist Kummerkasten für alle Mitarbeiter.

ReNo’s sind schon lange nicht mehr die klassische Assistenz. Sie sind für Rechtsanwälte unverzichtbar – ob nun Digitalisierung oder nicht. Wer darüber nachdenkt, ob sich eine Fachkraft noch lohnt, sollte gleichzeitig darüber nachdenken, wer sich dann um all das kümmern soll.

Die vielfältigen Rollen und das rechtliche Hintergrundwissen einer Rechtsanwaltsfachangestellten oder auch des Rechtsfachwirts sind auch in anderen Unternehmen beliebt und nicht unbemerkbar geblieben. Ob Kanzlei, Immobilienbranche, in der Verwaltung oder Rechtsabteilungen unzähliger Unternehmen.

Überall werden wir gebraucht! 🙂

Happy New Year

Ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr! Ich freue mich auf ein großartiges 2019!

Ich bin bereits jetzt zu 80% für 2019 ausgebucht. Dennoch lohnt es sich immer neue Zeiten anzufragen, da sich Termine und Buchungen immer spontan verschieben können oder gar ausfallen. Mein Kalender ist immer aktuell.

Um Abhilfe zu schaffen, plane ich TB Kama immer weiter, so dass ich in Zukunft eventuell mehr Zeit geben kann. Ich freue mich sehr über die positive Resonanz und mir ist bewusst, dass ich die Verfügbarkeit effektiver und eventuell mit Zuwachs weiter ausbauen kann. „Das einzig Beständige, ist der Wandel.“

Aktuelle Änderungen stelle ich zur gegebenen Zeit online.

Vielen lieben Dank!

Mein 3-jähriges!

… und wieder ist ein Jahr vergangen. 3 Jahre TB Kama, ich bin überglücklich. Was hat sich verändert? Ich habe neue sowie bestehende treue Auftraggeber und habe im März dieses Jahres die Weiterbildung zur Mediatorin abgeschlossen. Es ist einfach unfassbar toll, wie sich die Selbstständigkeit entwickelt. Energie und Kraft in das zu stecken, was man jeden Tag gerne macht. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich jeden Tag glücklich bin. Das zeigt mir, dass ich das Richtige tue. Es gibt sicher Höhen und Tiefen wie in allen Lebenslagen. Dennoch nehme ich die Steine die mir in den Weg gelegt werden, um immer wieder etwas Neues zu bauen.

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit bestehenden sowie neuen Auftraggebern. Weiterhin freue ich mich auf Herausforderungen, bei denen meine bisherige Tätigkeit noch mehr Tiefe erlangt.

Ich bedanke mich für die Unterstützung, Freude und Spaß in jeder Kanzlei und in jedem Unternehmen. Die Zusammenarbeit an verschiedenen Locations, mit einzigartigen Menschen und großen Persönlichkeiten sowie den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern ist großartig. Ich bin jeden Tag dankbar für alles was ich erleben darf.

„Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tue es jeden Tag.“ – Konfuzius

Vielen Dank!

Interview mit Unicef

Ich hatte die große Ehre in einem Interview mit Unicef für den aktuellen Oktober-Newsletter über meine Tätigkeit dort sowie der Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren der Handelskammer Hamburg zu berichten. Den Link dazu finden Sie hier:

http://www.newsletter-webversion.de/?c=0-1jqbg-11ofryz-1d9d

„Etwas Gutes zu tun ist nicht schwer, wenn wir bedenken mit wie viel Zeit wir strahlende Gesichter erzeugen und wir Menschen mit wenig Aufwand etwas ganz Großes schenken.“

Manic Monday – Tipps

Von der Sonntagsneurose zum „Manic Monday“ oder für andere auch der Montagsblues. Wer kennt das nicht? Eine Studie enthüllt den Tag sogar als trübsten Tag der Woche. Die letzte Feier oder Reise vom Wochenende liegt einem noch in den Knochen, die Bahnen und Straßen sind überfüllt und man ist müde. Die Gründe dafür sind oft Angst und Stress vor der kommenden Woche. Wir finden Sonntagnacht keine Ruhe und denken bereits an wichtige Termine. Wer dann in der Woche viel schafft, sackt am Wochenende zusammen, das Immunsystem stürzt ab. Daher ist es wichtig, die richtige Balance zu finden. Deshalb hier meine Tipps für den „Manic Monday“:

Sich Zeit schenken: Ich lasse mich nicht stressen, trinke gemütlich einen Kaffee und schaue mir meinen Kalender an, was die Woche ansteht. Erstmal ruhig bleiben und planen. Erscheint es zu viel die Woche und kaum machbar, dann versuche ich die Termine so zu priorisieren, dass es für einen selbst angenehm ist. Ich verbinde gerne Termine mit gleichen Wegen, das spart sehr viel Zeit. Organisation ist alles und beruhigt einen vorab für die kommende Woche. Wenn die Zeit da ist, bereiten Sie den Montag am Freitag schon etwas vor. Ein geordneter Überblick schafft klare Gedanken.

Viele raten morgens eine kalte Dusche zu nehmen, um den Kreislauf anzukurbeln. Aber wer macht das schon? Ich nicht. Ich lege einfach gerne Wege von der Bahn zu Fuß zurück, um noch etwas frische Luft zu schnappen.

Mein Lieblingstipp ist, dass man sich immer ein privates Highlight für die Woche setzen sollte. So hat man immer ein Ziel, auf welches man sich freuen kann. Wenn man daran denkt, lacht man viel öfter. Wer lacht, kann nicht bedrückt sein.

Der wichtigste Tipp am Schluss: Entspannen Sie sich am Sonntag!

Happy Monday!

Verfügbarkeit 2019

Unter der Rubrik „Verfügbarkeit“ sind bereits jetzt Anfragen für das Jahr 2019 möglich. Ich stehe Ihnen jederzeit gerne im Bereich des Office- und Kanzleimanagements sowie für das Thema Mediation / Coaching zur Verfügung.

Anfragen gerne per E-Mail oder über das Kontaktformular. Vielen Dank!

Neuigkeiten bei TB Kama!

Seit März 2018 darf ich mich nun auch Mediatorin nennen (Wirtschaftsmediation). Ich freue mich sehr darüber und werde zukünftig bestehende und auch neue Auftraggeber neben meiner bisherigen Tätigkeit im Bereich des Office- und Kanzleimanagements auch in Form von Konfliktgesprächen, Supervision und als Coach unterstützen. Falls gewünscht, führe ich Sie auch durch das Mediationsverfahren.

Ich bleibe aber allen mit meinen bisherigen Tätigkeiten erhalten und biete diese auch weiterhin an. Sollten Sie zusätzliche Informationen wünschen, melden Sie sich jederzeit gerne bei mir.

TB Kama schreibt… Infobrief „anwaltbüro“ Juni 2017

In der aktuellen Juni-Ausgabe des Infobriefs „anwaltbüro“ des ZAP Verlags finden Sie einen von mir veröffentlichten Artikel, der einen Einblick in das Thema der Mediation, vor allem der Wirtschaftsmediation bietet. Ich freue mich sehr darüber, dass dieser Artikel das Thema des Monats geworden ist. Der Infobrief ist als Gratis-Ausgabe erhältlich. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue mich über ein Feedback:

https://www.zap-verlag.de/anwaltbuero

Wirtschaftsmediatorin – Der Abschluss ist nah!

Der Abschluss meines Studiums zur Wirtschaftsmediatorin kommt immer näher. Umso mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto spannender finde ich die Komplexität und was ich daraus lerne. Nicht nur im Berufsleben lehrt sie uns mit Konflikten besser umzugehen, sondern auch in allen Lebenslagen besser mit Kritik, unseren Mitmenschen umzugehen und das Miteinander gütlich zu gestalten. Sie lehrt uns über Bedürfnisse, Gefühle, Verhaltensweisen und Menschlichkeit. Viele Themen aus der Mediation begleiten uns täglich und lehrt uns so viel über uns selbst.

Ich habe mich bewusst für die Wirtschaftsmediation entschieden. Sie begegnet mir als Rechtsfachwirtin im beruflichen Alltag ständig. Mich haben diese Konflikte vor meiner Selbstständigkeit in Unternehmen immer begleitet – nun möchte ich helfen!

Mehr zu dem Begriff Wirtschaftsmediation, dessen Verfahren und Grundsätze können Sie ab dem 29.06.2017 im Infobrief „Anwaltbüro“ vom ZAP Verlag in einem neuen Artikel von mir lesen.