Die Frage nach dem Markennamen kann man sich mit kleinen Hilfestellungen vereinfachen. Marken lassen sich wie Menschen durch ähnliche Persönlichkeitsmerkmale charakterisieren. Zunächst muss man sich die Fragen stellen: Was biete ich an? (Markennutzen) Über welche Eigenschaften verfüge ich? (Markenattribute) Wie trete ich auf? (Markenbild) Wie bin ich? (Markentonalität). Diese Fragen bilden die Markenkompetenz. Machen Sie sich gleichzeitig Gedanken über die im Entstehungsprozess zu entwickelnden fünf Dimensionen, nämlich über die Attraktivität, die Verlässlichkeit, das Temperament, die Stabilität und die Natürlichkeit des Namens Ihrer Marke. Ist die Marke elegant, verantwortungsvoll, solide, zeitgemäß, dynamisch, erfolgreich, bekannt, natürlich, frisch, unkonventionell, sinnlich, charismatisch, usw. Ähnlich wie sich Beziehungen aufbauen lassen, ist dies auch zwischen Marken und Konsumenten möglich. Die Beziehungsqualität beeinflusst die Beziehungsstabilität, die man aus der Nutzung einer Marke zieht. Das steigert in jedem Sinne die Leistungsfähigkeit. Der Grundgedanke muss immer sein: Das Unternehmen ist nur so stark wie meine Marke und ich selbst! Haben Sie sich über diese Kernkompetenzen ausführliche Gedanken gemacht, bildet dies den Grundstein Ihres Markennamens.

Theresia Bohl